Wir beginnen mit dem berühmtesten Basketballspieler der Welt: Michael Jordan. Mit 16 Jahren war er Teil der Basketballmannschaft seiner Schule. Er wurde aus dem Team ausgeschlossen, weil er zu klein war; damals war er 1,78 m groß. Anstatt jedoch seinen Traum, Basketball zu spielen, aufzugeben, nahm Jordan diese Niederlage als Herausforderung an und trainierte und bereitete sich weiter vor.
„Jedes Mal, wenn ich trainierte und so müde war, dass ich aufgeben wollte, schloss ich die Augen und sah die Liste in der Umkleide ohne meinen Namen darauf. Das gab mir den Antrieb weiter zu trainieren.“
-Michael Jordan.
Wir machen weiter mit Bethany Hamilton. Die hawaiianische Surferin verlor ihren linken Arm bei einem Haiangriff im Alter von 13 Jahren. Trotz dieser Widrigkeit und dem Trauma des Vorfalls war Hamilton entschlossen, wieder zu surfen. Nur 9 Wochen nach dem Vorfall surfte sie wieder. Sie passte ein handgefertigtes Board an, das etwas dicker war und das Paddeln erleichterte. Nachdem sie gelernt hatte, mit einem Arm zu schwimmen, begann sie perfekt zu surfen.
„Meine Leidenschaft fürs Surfen war stärker als meine Angst vor Haien.“
- Bethany Hamilton.
Weiter geht es mit Lance Armstrong. Der US-amerikanische Radfahrer wurde 1996 im Alter von 25 Jahren mit Hodenkrebs diagnostiziert und hatte nur geringe Überlebenschancen. Armstrong entschied sich für eine Chemotherapie. Nach seiner Genesung kehrte er zum Radsport zurück und gewann siebenmal in Folge die Tour de France, obwohl seine Karriere einige Kontroversen mit sich brachte.
„Schmerz ist nur vorübergehend. Er kann eine Minute, eine Stunde, einen Tag oder ein Jahr dauern, aber am Ende hört er auf und etwas anderes tritt an seine Stelle. Wenn ich aber aufgebe, bleibt der Schmerz für immer.“
- Lance Armstrong.
Als nächstes Jim Abbott. Der Baseballwerfer wurde ohne seine rechte Hand geboren, lernte aber mit der linken Hand zu werfen. Er wurde 1988 in der ersten Runde des MLB-Drafts ausgewählt und spielte 10 Jahre lang in der Major League Baseball.
„Eine Behinderung definiert dich nicht; es definiert, wie du mit den Herausforderungen umgehst, die dir die Behinderung stellt.“
- Jim Abbott.
Zum Abschluss Michael Phelps: Der US-amerikanische olympische Schwimmer kämpfte sein Leben lang mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), fand aber im Schwimmen eine Möglichkeit, seine Energie zu bündeln und sich auf seine Ziele zu konzentrieren. Er gewann insgesamt 28 olympische Medaillen und ist damit der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten.
„Ich möchte später zurückblicken und sagen können: ‚Ich habe alles gegeben und Erfolg gehabt.’“
- Michael Phelps